Zum 38. Todestag der deutschen Künstlerin Nico (bürgerlicher Name: Christa Päffgen) wurde in Partnerschaft von Grieneisen Bestattungen und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ein ganz besonderes Event auf die Beine gestellt.
Am 18.07.2026 fand eine einzigartige Friedhofsbegehung im Grunewald Forst statt, bei dem das
Grab der faszinierenden Sängerin, Komponistin, Liedtexterin und Schauspielerin besucht wurde. Sie
wurde damals von Grieneisen auf dem sogenannten „Selbstmörderfriedhof” im Grab ihrer
geliebten Mutter bestattet, nachdem sie auf Ibiza auf dem Fahrrad tödlich verunglückt war.
Der zweite Teil der Veranstaltung fand in der Zentrale des Bestattungsunternehmens im Fürstenbrunner Weg statt, wo der Musiker Lutz Graf-Ulbrich, genannt Lüül, die Gäste durch die aufregenden Zeiten der 60er und 70er Jahre führte.

Als on-and-off-Lebensgefährte und lebenslanger Freund war Lüül stets an
Nicos Seite. Gemeinsam musizierten sie, reisten um die Welt und erlebten unzählige Abenteuer.
All die erlebten Hochs und Tiefs zwischen musikalischen Höhepunkten und Konsum teilte Lüül in
einer bewegenden multimedialen Präsentation mit den Besucherinnen und Besuchern. Er nahm
sie mit auf die spannende Reise, die er in seinem Buch “Nico – im Schatten der Mondgöttin”
festhielt und aus welchem er einige Kapitel vortrug, untermalt von nie gezeigten Aufnahmen der
Künstlerin und seinen selbst geschriebenen Stücken mit Gitarre und Gesang, die er dem
Publikum live präsentierte.

Im Anschluss gab es im Foyer, das im Stil der Sängerin dekoriert war, die Möglichkeit zum Austausch mit dem Künstler, oder auch, sich zu einem gemeinsamen Weinchen und Snacks zusammenzufinden. Das
Buch der Lesung gab es ebenfalls käuflich zu erwerben.
Insgesamt kann die Veranstaltung als rundum gelungen beschrieben werden. Sie war nicht
nur extrem spannend und hat viele intime Einblicke in das Leben der einzigartigen Nico
gegeben, sondern hat es außerdem geschafft, Interessierte und Nico-Fans
unterschiedlichster Generationen zusammenzubringen, für die sich Nico an diesem Abend so
lebendig angefühlt hat wie nie zuvor. Auch der Künstler Lüül selbst betitelte die Lesung und
Kooperation als “eine der besten jemals”.
Bericht von Josephin Boger



