Wie wollen wir uns erinnern? Was bleibt, wenn wir gehen? Und warum fällt es uns oft so schwer, über den Tod zu sprechen?
Der Tod gehört zum Leben – und doch vermeiden wir ihn häufig, solange es möglich ist. Dabei kann die bewusste Auseinandersetzung mit unserer Endlichkeit helfen, das Leben klarer zu sehen, Beziehungen bewusster zu gestalten und wichtige Entscheidungen rechtzeitig zu treffen.
Am 2. Juli lädt die Autorin, Death Doula und Begleiterin am Lebensende Charlotte Wiedemann zu einer Lesung aus ihrem Buch Die Kunst des Abschiednehmens bei GBG Bestattungen in Hannover ein. In ihrem Buch verbindet sie persönliche Erfahrungen, Geschichten aus ihrer Begleitung von Menschen am Lebensende, praktische Impulse sowie gesellschaftliche Perspektiven auf Tod, Trauer und Erinnerungskultur.
Charlotte Wiedemann setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, Gespräche über Sterben, Tod und Trauer aus der Tabuzone zu holen. Als Death Doula begleitet sie Menschen und ihre Angehörigen in Abschieds- und Übergangsphasen und zeigt, dass die Beschäftigung mit dem Tod nicht bedrückend sein muss. Vielmehr eröffnet sie neue Perspektiven auf das Leben, auf Beziehungen und auf die Frage, was wirklich wichtig ist.
Die Lesung lädt dazu ein, sich behutsam und zugleich offen mit Themen auseinanderzusetzen, die uns alle betreffen: Wie möchten wir einmal verabschiedet werden? Welche Erinnerungen möchten wir hinterlassen? Wie können wir über Verlust sprechen, bevor er eintritt? Und welche Rolle spielen Rituale, Vorsorge und persönliche Wünsche dabei?
Im Anschluss an die Lesung gibt es Gelegenheit für Fragen, Austausch und Gespräche. Ob aus persönlichem Interesse, beruflichem Kontext oder eigener Erfahrung mit Verlust und Trauer – alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Freuen Sie sich auf einen Abend voller berührender Geschichten, inspirierender Gedanken und ehrlicher Gespräche über eines der letzten großen Tabus unserer Gesellschaft.



