Was passiert eigentlich hinter den Türen eines Bestattungsinstituts? Welche Möglichkeiten gibt es heute, einen Abschied persönlich zu gestalten? Und warum kann es guttun, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen, lange bevor ein konkreter Trauerfall eintritt?
Am 12. September öffnet Bestattungen Gebhard in Koblenz seine Türen und lädt zu einem Tag voller Begegnungen, Gespräche und neuer Perspektiven auf Abschied, Erinnerung und Vorsorge ein.
Ein besonderer Programmpunkt ist die Lesung von Charlotte Wiedemann aus ihrem Buch „Die Kunst des Abschiednehmens“. Als Death Doula begleitet Charlotte Wiedemann Menschen dabei, sich mit Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen. In ihrem Buch erzählt sie von Begegnungen, individuellen Abschieden und Ritualen – und davon, wie unterschiedlich Menschen mit Verlust umgehen. Dabei geht es nicht nur um den Tod, sondern immer auch um das Leben: um Beziehungen, um das, was uns wichtig ist, und um die Frage, wie wir selbst einmal Abschied nehmen möchten. Die Lesung lädt dazu ein, sich diesen Themen ohne Berührungsängste zu nähern und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Auch darüber hinaus gibt es im Bestattungshaus viel zu entdecken. Besucherinnen und Besucher können sich über Bestattungsvorsorge und verschiedene Bestattungsformen informieren, Fragen zum neuen Bestattungsgesetz stellen und eine Ausstellung handgefertigter Urnen kennenlernen.
Floristische Mitmachangebote, eine kreative Kinderecke sowie Musik, Kaffee und Zeit für persönliche Gespräche machen das Haus an diesem Tag zu einem offenen Ort der Begegnung.
Der Eintritt ist kostenfrei.



