Das „Trauerritual für Übergangszeiten“ der Trauerbegleiter_in Pauli Sprang findet an vier aufeinander aufbauenden Terminen statt. Über die vier Termine öffnet das Ritual den Raum, sich in einer intimen Gemeinschaft mit der eigenen Trauer zu verbinden.
Dieses Trauerritual richtet sich nicht nur an Menschen, die gerade einen großen Verlust verarbeiten, sondern lädt uns ein, Verlusterfahrungen als grundlegenden, konstanten und uns verbindenden Teil unseres Mensch-Seins wahrzunehmen.
Ein Trauerritual bietet einen geschützten Raum, mit all dem, was uns schmerzt, in Kontakt zu gehen. Dies kann hilfreich sein, um zu dem, was uns wichtig ist im Leben, zurückzukehren und es zu ehren. Der klare Rahmen und die Beziehungen, die wir dabei weben, können uns helfen, mitfühlend mit unserer Trauer in Verbindung zu kommen und dadurch schmerzhafte Veränderungen in den Lebensfluss zu integrieren.
Trauer hat viele Gesichter und alle sind willkommen.
Kosten
Zu trauern und dabei liebevoll bezeugt zu werden ist eigentlich unser aller Geburtsrecht und sollte nichts kosten. Dennoch entstehen Kosten, beispielsweise bei der Kursleitung.
Die Teilnahmegebühr ist daher gestaffelt: 60, 80 und 100 €. 80 € ist der reguläre Preis. Mit einem Beitrag von 100 € wird das Ticket für eine Person mit geringerem Einkommen finanziert. Das ermäßigte Ticket kostet 60 €. Sollte auch dieser Preis das Budget überschreiten, schreibt uns und wir finden eine Lösung. Zudem gibt es Reparations-Freiplätze oder stark vergünstigte Teilnahmeplätze für Personen, die historisch und aktuell am stärksten diskriminierten Bevölkerungsgruppen angehören, wie u. a. BiPoC, LGBTQI+*, Jüd_innen, Sinti_zze und Rom_nja, und Menschen, die von Klassismus und/oder Armut betroffen sind.
Das Angebot stellt keine Therapie dar und erfordert ein eigenverantwortliches Handeln der Teilnehmer_innen, um in diesen Erfahrungsraum einzutreten. Bei einem akuten Trauerfall, Bedenken oder Fragen, bitten wir um Kontaktaufnahme an lisbeth@elisabeth.berlin
Termine
- Donnerstag, 19. November: 18 – 20 Uhr
- Freitag, 20. November: 18 – 20 Uhr
- Samstag, 21. November: 18 – 21 Uhr
- Sonntag, 22. November: 18 – 20 Uhr



